Waldpädagogik und Lerngarten als Innovationen für BNE! Was bleibt übrig?

Mi. 13. November 2024
katho

Angesichts des drängenden Klimadiskurses wird die Notwendigkeit immer sichtbarer, soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit in einem integrativen Nachhaltigkeitsverständnis zu vereinen. Neben Wissen und Können spielt die Haltung eine wichtige Rolle um ihre Komplexität aufzunehmen und ihr innovativ zu begegnen. Hierfür benötigt es Orte der Auseinandersetzung und der persönlichen Beziehungsgestaltung. Über den Wald und den Lerngarten³ als pädagogische Orte erschließen die Vortragenden die Bedeutung einer aktiven Beziehung des Menschen zu Natur und Umgebung für BNE. Dabei werden Analogien der beiden Lernorte dargestellt sowie ihre jeweiligen Begrenzungen diskutiert. Naturbezogene Konzepte, wie etwa die Waldpädagogik, fokussieren nach Pestalozzis Prinzip von „Kopf, Herz und Hand“ mit einen ganzheitlichen Bildungsansatz auf eine echte Naturbegegnung, die zu einer klimaresilienten Persönlichkeitsentwicklung von Menschen beitragen kann. Der Lerngarten³ ist ein künstlicher Ort für die praxisnahe Ausbildung im Sinne des forschenden Lernens, an dem mit (Natur-)Materialien sowie Pflanzen Zugänge zu unterschiedlichen sozialen, religiösen sowie pädagogischen Themen ermöglicht werden. Er bietet über digitale Tools die Möglichkeit hybrider Wahrnehmung und versucht somit die Beziehungsgestaltung der Gegenwart in ihrer Vielschichtigkeit aufzunehmen und gleichsam über den eigenen Ort hinauszuwachsen.