Fachdialog zur nachhaltigen Transformation

Austauschformat setzte Impulse für zukünftige Kooperationen

Im Rahmen der Zukunftskonferenz.NRW kamen am 9. Juli 2026 in der NRW.BANK in Düsseldorf Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landesministerien und der NRW.BANK zum Fachdialog über nachhaltige Transformation zusammen. Ergänzt wurde der Teilnehmendenkreis durch Gäste, Sprecher*innen des Wuppertal Instituts, des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung im November 2025 entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Impulse für zukünftige Projekte und Förderlinien. Im Mittelpunkt des Fachdialogs standen aktuelle Herausforderungen und Fördermöglichkeiten für die nachhaltige Transformation in Nordrhein-Westfalen. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden unter anderem Ansätze zur Klimaanpassung, zur Industrie- und Kreislaufwirtschaft, zur Energie- und Rohstoffwende und zu nachhaltiger Mobilität und Transport.

Drei Frauen und zwei Männer stehen vor einer Glasfront und lächeln in die Kamera, links und rechts von ihnen steht jeweils ein Roll-Up.

Auftaktveranstaltung der Zukunftskonferenz.NRW

Startschuss für eine gemeinsame nachhaltige Transformation

Die erste Zukunftskonferenz NRW am 12. und 13. November 2025 an der Universität Duisburg-Essen markierte den Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Universitäten, Politik und Projektträger*innen in Nordrhein-Westfalen.

Initiiert von der Nachhaltigkeitsallianz NAW.NRW und der Nachhaltigkeitsinitiative der Universitäten in NRW Humboldtⁿ brachte die Konferenz erstmals die wissenschaftliche Expertise des Landes in einem gemeinsamen Arbeitsformat zusammen. Ziel war es, die nachhaltige Transformation Nordrhein-Westfalens aktiv mitzugestalten und die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW sowie der Agenda 2030 wissenschaftlich zu unterstützen.

Gemeinsamer Arbeitsprozess statt Einzelveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Zukunftskonferenz.NRW diente dazu, relevante Transformationsfelder zu identifizieren, gemeinsame Fragestellungen zu entwickeln und dauerhafte Kooperationsstrukturen zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Projektträger*innen aufzubauen.

Im Mittelpunkt standen Zukunftswerkstätten, die zentrale Transformationsbereiche nachhaltiger Entwicklung adressierten:

  • Klimawandel und Gesundheit
  • Klimaanpassung und Resilienz
  • Integration, Bildung und Teilhabe
  • Industrietransformation und Kreislaufwirtschaft
  • Transport und Mobilitätswende
  • Energie- und Wärmewende
  • Gesellschaftliches Miteinander
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Entwicklung von Indikatoren für Forschung, Lehre und Entwicklung

Querschnittsthemen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeitskommunikation sowie nachhaltige Gründung und Innovation wurden dabei durchgängig mitgedacht.

Kooperationsraum für die Wissenschaft

Als Kooperationsraum förderte die Zukunftskonferenz.NRW gezielt Synergien zwischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Universitäten. Sie verfolgte das Ziel, relevante Handlungsfelder und konkrete Fragen für den nachhaltigen Transformationsprozess zu bestimmen – orientiert an der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Zukunftskonferenz.NRW versteht sich dabei nicht als einmalige Veranstaltung, sondern als langfristig angelegter Prozess für weiterführende Formate und kontinuierliche Zusammenarbeit. In den kommenden Jahren soll die gemeinsame Arbeit vertieft und neue Partnerschaften aufgebaut werden. Als Brücke zwischen Wissenschaft und Politik trägt sie dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website der Zukunftskonferenz: www.zukunftskonferenz.nrw